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Aktuell, unterhaltsam, witzig!

«Ein grossartiger Film, um andere Familienmodelle kennenzulernen & die eigene Rollenaufteilung zu reflektieren.»

Markus Tschannen, Papablogger im Mamablog

«Gelungen und authentisch: Familie geht auch anders.»

Dr. Philippe Gnaegi, Direktor Pro Familia Schweiz

«Ein sehr empfehlenswerter Film.»

Manuela von Ah, Wir Eltern

Ticketing für Vorpremieren eröffnet!

Wählen die Stadt in Ihrer Nähe:
Bern 
Do, 27.2. 20:00,- Basel So, 8.3. 11:00,- Zürich Mi, 26.2. 18:30,- Luzern So, 1.3. 11:00, - Biel/ Bienne Do, 27.2. 18:00.
Noch wenige Tickets verfügbar!

Wer macht was, wann, wie und warum?

Wir sind verunsichert. Kinder, oft die Krönung einer glücklichen Partnerschaft, stellen das bisherige Leben auf den Kopf. War zuvor Gleichberechtigung im Job und in der Partnerschaft eine Selbstverständlichkeit, gerät diese plötzlich ins Wanken. Männer möchten sich zwar mehr in der Familie engagieren, aber faktisch kann ein Backlash zur traditionellen Rollenverteilung ausgemacht werden - gerade einer von zehn arbeitet Teilzeit. Frauen fordern von ihren Partnern zwar mehr Engagement in der Familie, aber ihr Erwerbspensum stocken sie nicht auf – nur eine von zehn trägt mindestens die Hälfte zum Familieneinkommen bei.

Dieses Dilemma wird von Müttern und Vätern meist als individueller Konflikt wahrgenommen, als persönliches Versagen, den eigenen Erwartungen und denen des Partners entsprechen zu können. Liegt es an den Strukturen, oder muss das Umdenken bei uns selbst stattfinden?

In der Öffentlichkeit manifestiert sich die Dringlichkeit der Thematik z.B. in der Lancierung der Volksinitiative für einen gesetzlich verankerten Vaterschaftsurlaub, den Themen des nationalen Frauenstreiks 2019 oder neuen Wortschöpfungen wie «toxische Männlichkeit».

Übersicht in Zahlen

  • Bei der Geburt eines Kindes hat der Vater 1 Tag Vaterschaftsurlaub, die Mutter 14 Wochen.
  • 80% der Schweizer leben in einem traditionellen Familienmodell: der Mann ist hauptverantwortlich für das Familieneinkommen, die Frau für die Familienarbeit.
  • Einer von zehn Männern arbeitet Teilzeit. 80% der Frauen arbeiten zwar, aber die meisten davon weniger als 50%. Nur 10% tragen mindestens gleichviel zum Familieneinkommen bei wie der Mann.
  • Frauen investieren dreimal mehr Zeit für Kinder und Haushalt als Männer. Fast ausschliesslich machen sie die Wäsche, bleiben zu Hause, wenn die Kinder krank sind und stehen in der Nacht auf, um die Kinder zu beruhigen. Unabhängig davon, wieviel sie arbeiten.
  • Nur gerade bei 15% der Paare besteht eine partnerschaftliche Aufteilung von Kinderbetreuung und Hausarbeit, sowie eine gleichwertige Einbindung in die Erwerbsarbeit.

Engagiere Dich jetzt mit Deiner Stimme! Liken, weitersagen, organisieren helfen, Türen öffnen

Hilf mit dem Thema Gleichberechtigung und Gleichstellung Gehör zu verschaffen um die verkrusteten Rollenbilder von Mutter und Vater zu verändern!
Jetzt Solidarität zeigen und ein wichtiges Anliegen mit Deiner Stimme unterstützen!

Synopsis «Von der Rolle»

Akzeptieren wir verkrustete Rollenbilder oder leben wir selbstbestimmte Familienmodelle?

Was passiert, wenn Väter mehr Familienarbeit leisten als Mütter? Ein Einblick in Familien, in denen die klassischen Rollen vertauscht wurden. Die Erfahrungen der Regisseurin mit der Situation fliessen in Form kurzer, parodierender Animationen ein. In humorvoller Weise werden Elternalltag und verkrustete Rollenbilder aufs Korn genommen.

«Du kannst alles werden, was du willst! – mit diesem Bewusstsein wuchs ich auf.» Die erste Generation Mädchen, denen alle Möglichkeiten genauso selbstverständlich offenstanden wie den Jungs, erleben nun die ersten Jahre ihrer beruflichen Laufbahn. Doch die Phase der unbeschränkten Möglichkeiten endet für viele junge Frauen und Männer mit der Geburt des ersten Kindes. Unvermittelt kehren die alten Rollenmuster zurück. In der Schweiz leben 80% in einem traditionellen Familienmodell: der Mann sorgt fürs Einkommen, die Frau für die Familie.

Doch wie steht es um Familien, die sich bewusst für ein progressiveres Familienmodell entschieden haben, wo sich Väter stärker in der Betreuungsarbeit engagieren als Mütter?  Ändern sich da die traditionellen Rollenmuster? Der Film «Von der Rolle» begleitet drei Paare in ihrem Alltag.

Die Frage ist: akzeptieren wir verkrustete Rollenbilder oder hinterfragen wir sie und testen selbstbestimmte Familienmodelle?

Regie: Verena Endtner

Verena Endtner hat an Filmschulen in London und Vancouver Regie studiert. Nebst den eigenen Projekten arbeitet sie als Filmeditorin und Kamerafrau. Sie ist Mutter eines 8 jährigen Sohnes.

Weitere Dokumentarfilme und Artikel über die Schweizer Regisseurin Verena Endtner:
«Glückspilze - von der Strasse in die Manege», Weltpremiere: Visions du Réel. Amnesty International Award, Giffoni Filmfestival. International Filmfestival IFF São Paulo.
«Die Frau mit den Bluthunden», auf SRF1, SRF info und 3 Sat aktuell am laufen.
«Von der Rolle», ab Herbst 2019 in den Kinos.

>Wikipedia Eintrag von Verena Endtner.
 

Freigegeben ohne Altersbeschränkung

Die Schweizerische Kommission Jugendschutz im Film hat den Film «Von der Rolle» ohne Altersbeschränkung freigegeben. Somit eignet sich der Film mit JIF Einstufung 0 auch für Schulklassen der Unterstufe. Lehrpersonen nehme für Schulvorstellungen bitte Kontakt mit uns auf.

#vonderrolle

Sie möchten über die Rollenverteilung zwischen Mann und Frau mit Kindern mitdiskutieren? Sie wollen Ihre Erfahrungen mit anderen Teilen, so wie die Paare im Film?

Posten Sie auf Facebook unter @dokuvonderrolle oder benutzen Sie den Hashtag #vonderrolle.

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